Scaling
what works.
Par.

Ausgehend von unseren Erfahrungen mit Clarat, Juvat und Eleven unterstützen wir Projekte in Entwicklungsländern, bei denen jeder Euro maximale Wirksamkeit verspricht. Unser Schwerpunkt liegt auf Kaffee-Kleinbauern in extremer Armut und ihren Familien.

Unsere Ziele
Etwa 5 Millionen Kaffee-Kleinbauern und ihre Familien leben in extremer Armut. In der Regel sind sie jedoch nicht arm, weil sie Kaffee anbauen, sondern weil sie in Regionen leben, die strukturell zu den ärmsten der Erde gehören. Der Anbau von Kaffee bietet hier einen Ausweg. Als "Cash Crop" verbindet Kaffee die Bauern mit international wachsender Nachfrage.

Damit Kaffee Kleinbauern und ihre Familien nachhaltig aus ihrer Armut führen kann, ist neben Liquidität für Investitionen jedoch agronomisches Grundwissen notwendig. Die schlechte Nachricht ist, dass es vielen Kleinbauern genau an diesem Wissen mangelt. Die gute Nachricht ist, dass man diesem Mangel durch Schulungen wirkungsvoll abhelfen kann. Genau dies haben wir vor: Zusammen mit wirksamen Non-Profits und Partnern aus der Industrie wollen wir so bis 2030 erreichen, dass kein Kaffeebauer mehr in extremer Armut lebt.

Unser Ansatz
Die besten Non-Profits sind meist erheblich besser als nur gute. Wir werden daher nur mit den nachweislich wirksamsten Non-Profits in Entwicklungsländern kooperieren, um so auch hier unser Ziele möglichst effektiv zu erreichen.

Wenn Erfolg messbar ist, muss man ihn messen. Daher lassen wir die Ergebnisse unserer Projekte evaluieren und veröffentlichen diese.

Unsere Projekte
Gemeinsam mit unseren Projektpartnern entwickeln wir Maßnahmen, die Kaffee-Kleinbauern und ihren Familien ermöglichen, ihrer extremen Armut zu entkommen. Derzeit fördern wir folgende Initiativen:

  1. Ein „Fact-Finding“-Projekt mit Enveritas, um eine konsistente Datenbasis zur Anzahl und den Armutsverhältnissen von Kaffeebauern in den wichtigsten Kaffeeanbaugebieten zu schaffen.
  2. Ein „Unconditional Cash Transfer" Projekt mit GiveDirectly in einem Kaffeeanbaugebiet in Uganda, in dem wir 5.000 Familien in extremer Armut jeweils 1.000 USD auszahlen – ohne Bedingungen.
  3. Ein landwirtschaftliches Schulungsprogramm für 100.000 Kaffee-Kleinbauern in Uganda mit dem Ziel, die Ernteerträge um durchschnittlich 50% zu steigern. Durchgeführt werden die Schulungen von TechnoServe und HRNS.


Unsere Erfahrungen
Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Effektivität und Effizienz in der – vielfach gescheiterten – Entwicklungshilfe kann dazu beitragen, auch die Missstände des sozialen Sektors in Deutschland besser zu verstehen. Entwicklungsländer profitieren damit nicht einseitig von den Erfahrungen entwickelter Länder, sondern auch umgekehrt liegen in Fehlsteuerungen der Entwicklungshilfe wertvolle Anregungen für die Weiterentwicklung des sozialen Sektors hierzulande.

Nächste Schritte
Unser derzeitiger Schwerpunkt liegt auf der erfolgreichen Umsetzung der 2016 begonnenen Projekte und auf der Auswertung der daraus gewonnenen Erfahrungen. Parallel hierzu identifizieren wir weitere Projektpartner, die uns darin unterstützen können, unsere ambitionierten Ziele zu erreichen.

Mit Par fördern wir internationale Programme, die unseren Vorstellungen von Effektivität, Effizienz und Transparenz entsprechen. Warum eigentlich „Par“? Par ist lateinisch. Die Übersetzung? „Gleich“. „Gleich“ wie in Artikel 1 der Menschenrechts-Charta der UN: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“

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