/ Juvat / von Niklas Ruf

Ziele erreicht: Der erste deutsche Social Impact Bond ist abgeschlossen

Der erste kontinentaleuropäische Social Impact Bond in Deutschland hat alle vorgegebenen Ziele erreicht. In seinem abschließenden Bericht bestätigt der unabhängige Erfolgsevaluierer die Erfüllung der definierten Erfolgskriterien für die vorgegebene Anzahl an Teilnehmern aus der Zielgruppe.

Das Modellprojekt, das von Seiten des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration und der Juvat gemeinnützige GmbH – Tochter der Benckiser Stiftung Zukunft – initiiert und verhandelt wurde, kommt zu seinem Ende: Die Vorfinanzierer bekommen die eingesetzten Mittel inklusive der vereinbarten Prämie von der Öffentlichen Hand erstattet. Aufgrund der Gemeinnützigkeit aller Vorfinanzierer müssen jene Mittel wieder für soziale Zwecke eingesetzt werden. Der Kreislauf aus Vorfinanzierung, Rückführung der Mittel bei Zielerreichung und erneuter Verwendung für soziale Zwecke schließt sich somit. Dieses Model hat das Potential, in den Förderstrukturen des sozialen Sektors für mehr Wirkungsorientierung zu sorgen.

Die zentralen Ergebnisse des Social Impact Bond Modellprojektes finden sich in nachfolgender Projektübersicht.

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Das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration hat zudem zum Abschluss dieses Social Impact Bond Projektes am Dienstag, den 27. September 2016 folgende Pressemitteilung veröffentlicht.